2020
Ausstellungsarchitektur

Schönste Bücher CH/D/A

Bibliothek in der Hauptpost

 

Neuerdings macht die Tour mit den «Schönsten Schweizer Bücher» in der St.Galler Publikumbibliothek halt. Zusätzlich werden auch die prämierten Bücher aus Deutschland und Österreich gezeigt. Drei hängende Möbel reagieren auf die Raumverhältnisse, gliedern die Inhalte und bieten die Möglichkeit, die Ausstellung mit weiterführenden Infos zu ergänzen. Die Ausstellungsgrafik kommt von TGG.

 

Fotos: st. das

2020
Ausstellungsarchitektur

How To

Sitterwerk St.Gallen

 

Für jeden komplexeren handwerklichen Handgriff findet sich ein im Netz ein Video mit einer mehr oder weniger schlüssigen Anleitung. Diesem eigensinnigen Genre nimmt sich die Ausstellung im Sitterwerk an: Zehn Kunstschaffende und Institutionen (Michael Bodenmann, Eva Brugger, Digitale Werkstatt der Kunstgiesserei St. Gallen, Eisenbibliothek, Roman Gysin, Michael Marriott, Ralph Michel, Emanuel Signer und Seraina Winzeler, Susanne Triller und Christa Wyss) interpretieren je eine Anleitung in einer grossen gemeinsamen Projektion. Drei Videoarbeiten von Raphael Hefti, Camille Henrot und Elizabeth Price ergänzen das Feld und eine Sammlung von Anleitungsvideos erweitern längerfristig die Bibliothek des Sitterwerks. Die Szenografie – in Zusammenarbeit mit Lukas Brusch – ist ein einfacher textiler Eingriff, der die ikonografische Architektur des Sitterwerks für die Ausstellung unterbricht und den Blick auf neue Details und Ecken leitet. Die Ausstellungsgrafik stammt von Data-Orbit.

 

Foto: Katalin Deér

2020
Ausstellungsarchitektur

Library Of Marvels

Ausstellungsraum St.Galler Kantonsbibliothek Vadiana,

8. Salon Hamburg (tbc)

 

Die britische Kunsthistorikerin Rachel Withers durchstöbert seit geraumer Zeit die Bibliothek von Roman Signer. Nach einer kleineren Ausstellung, collagiert sie nun einzelne fotografische und illustrative Trouvaillen aus dem Bestand zu einer extended version zusammen. Der gemeinsam mit Withers entwickelten Ausstellungsarchitektur stehen die Paravents des italienischen Designers Piero Fornasetti Pate: Dreizehn mit Türscharnieren verbundene beidseitig verglaste Rahmen ergeben ein langes Leporello oder eine Art auseinanderklappbaren Koffer. Die einzelnen Elemente können zu einer Linie, einem Kreis oder zu kleinen Gruppen formiert werden. Die gesamte Ausstellung findet bequem in einem grösseren Auto Platz. Die Bestandteile der Collage wurden teils vor Ort zu einem Ganzen zusammengepinnt.

 

Fotos: Michael Bodenmann

2020
Möbel

Naturmuseum Thurgau

Hof und Garten

 

Der Innenhof des Naturmseum Thurgau wird während der Öffnungszeiten neu fürs Publikum geöffnet und ergänzt den kuratierten Museumsgarten. Für den Gärtner entwickelten wir einen Arbeitstisch, der auch als Marktstand verwendet wird, falls Gemüse übrig ist und verschenkt wird. Die Beine des Tischs mit dem Eichenblatt und rohen Chromstahlgestell können eingeklappt werden. Das asymmetrische Dach ist gesteckt und kann für die Lagerung in den Wintermonaten ohne Werkzeug komplett auseinedergenommen werden. Eine Bank aus Bollinger Sandstein und mit dampfgebogenem Lärchenrost fasst den Raum unter dem Feigenbaum und schlägt eine Brücke zum alten Brunnen – sie bietet zudem einen lauschigen Platz bei gleissendem Sonnenlicht. Für den teils thematisch bepflanzten Garten (im Sommer 2020 ist das Thema: Bier) wurde ein einfaches Beschriftungssystem gestaltet, das unterschiedliche Informationshierarchien berücksichtigt und ermöglicht.

 

Foto: st. das

2020
Ausstellungsarchitektur

Material Matters

Textilmuseum St.Gallen

 

Die Sammlungsausstellung wirft einen handfesten Blick auf das Material aus dem Mode gemacht wird. Die drei Räume im 2. Obergeschoss des Palazzo Rosso werden zu einer kleinen Fabrik: In den beiden Flügeln widmen sich die an Maschinenstrassen angelehnten Möbel modischen Beispielen aus Natur- und Kunstfasern. In der Mitte ist als eine Art Produdktionslabor das Faserkabinett platziert, wo anhand einer umfassenden haptischen Mustersammlung die Produktionsprozesse erklärt und ausprobiert werden können. Geklammert wird das Ganze von ökologischen Grundinfos und nachhaltigen Ideen für die Zukunft. Alle Möbel können komplett demontiert und verstaut werden; sie sollen auch für künftige Ausstellungen nutzbar sein. Die grossen Vitrinen sind ebenfalls komplett demontierbar und bieten Möglichkeiten für spätere Nutzungen: auswechselbare Decke und Boden, Raster für Tablare, Aufhängemöglichkeiten und Palett-Trolley-Kompatibilität. Ergänzend zum Ausstellungsmobilair wurden in Zusammenarbeit mit Beat Künzler eine Web- und Strickstation entworfen und produziert. Die Ausstellungs- und Kommunikationsgrafik kommt von Michael Schoch.

 

Fotos: st. das

2020
Öffentlicher Raum

Walderlebnis

Menzlen

 

Der Wald ist aufgeräumt, wo er es sein soll und wild, wo er es sein will. Es wird gearbeitet und geerntet und doch ist der Menzlenwald mit dem vielen Totholz, den nicht bejagten Rehen und dem undurchdringbaren Unterholz einer der schönsten in der Gegend. Das Verständnis gegenüber diesem Lebens- und Arbeitsraums wird von den Forstwarten auf dem Erlebnisweg mit viel Wissen, Leidenschaft und Humor den Besucher*innen näher gebracht. Die Gestaltung geht darauf ein, dass der Wald sich verändert und nicht verstellt werden soll: Die Bäume tragen – gut gepolstert – die Tafeln, so sind sie nicht im Weg und wo nötig, werden versetzbare Holzkonstruktionen eingesetzt, die mit der Zeit «unsichtbar» werden. Nebst Infoelementen und geschnitzten Tieren wird wenig in den Wald gestellt, was nicht schon da gewesen ist, er bleibt der Hauptdarsteller.

In Zusammenarbeit mit Fabienne Sacchi (Inhalt), TGG (Grafik), Melanie Caroline Wigger (Illustration), Dominik Hollenstein (Schnitz- und Zimmermannsarbeiten) und den Ortsbürgern St.Gallen (Inhalt, Gesamtprojektleitung).

 

Foto: st. das

2020
Ausstellungsarchitektur

Walter Zoo

Interaktive Stationen

 

Die (passive) Zoo-Pädagogik wir mit vier Stationen ergänzt. Mit einfachen Handgriffen verdeutlichen wie eine Tigerkralle funktioniert, wie stark ein Schimpanse ist, wieso ein Fennek so grosse Ohren hat und wie in der Savanne alles zusammenhängt. Die Grafik stammt vom Walter Zoo selbst.

 

Foto: st. das

2020
Ausstellungsarchitektur

Hühner – Unterschätztes Federvieh

Museum zu Allerheiligen Schaffhausen

 

Der grosse Ausstellungsraum gehört für die Dauer der Sonderausstellung dem Huhn. Die 8000-jährige Kultur- und Leidensgeschichte dieses Tieres wird anhand prächtiger Präparate und historischen Artefakten aufgerollt. Die bestehenden Stellwände wurden mit neuen einfachen Möbeln ergänzt. Jedem Thema liegt für die Szenografie eine andere Referenz zu Grunde: Gehege, Laufsteg, Versteck, (Kampf-)Arena und Fabrikationsstrasse. Grafik und Illustration stammen (ausnahmsweise) ebenfalls von studo DAS.

 

Foto: st. das

2019
Ausstellungsarchitektur

Fenster zur Vadiana

Kantonsbibltiohek Vadiana

 

Im Bibliotheksprovisorium wird ein Fenster in die Sammlung der St.Galler Kantonsbibliothek aufgestossen. Das szenografische Konzept sieht vor, dass in einem frei zu wählenden Rhythmus Themenschwerpunkte gesetzt werden können. Gestartet wird mit der Fotodynastie Rietmann. Entwickelt wurde eine Möbelfamilie, mit der unterschiedlichste Inhalte vermittelt werden können. Die einzelnen Teile können gruppiert, aber auch vereinzelt, in den Regalen verteilt gezeigt werden. Die Möbel stehen selbstverständlich inmitten der Bücher und der Innenarchitektur von Barao-Hutter.Atelier. BesucherInnen der Bibliothek stossen so auch mal zufällig auf eine archivarische Perle.

 

Foto: st. das

2019
Ausstellungsarchitektur

New Work / Arbeitsplätze

Wanderausstellung durch den Kanton St.Gallen

 

Die Malerin Harlis Schweizer wurde vor dem Hintergrund laufender und anstehender Veränderungen von Arbeitsabläufen vom Hochbauamt Kanton St.Gallen beauftragt, unterschiedliche Arbeitsplätze zu porträtieren. Die 20 Bilder werden in verschiedensten Räumen gezeigt – der Aufbau der Ausstellung soll jeweils schnell vor sich gehen und die Ausstellungsgestaltung auf den jeweiligen Ort bestmöglich eingehen. Aus diesen Ansprüchen heraus wurde ein System aus Eschenrahmen, Hülsen und Fussplatten entwickelt, das eine möglichst freie Anordnung zulässt. Die Struktur nimmt Schweizers Umgang mit Perspektive und den Raum durchschneidende Linien auf und deckt die dahinter liegende Architektur nicht ab, sondern bezieht sie mit einem Anstandsabstand mit ein.

 

Foto: st. das

2019
Ausstellungsarchitektur

Das Wunder im Schnee

Sammlung Oskar Reinhart «Am Römerholz» Winterthur

 

In der Villa oberhalb von Winterthur ist das erste Gemälde der europäischen Kunstgeschichte mit fallenden Schneeflocken daheim. Die Ausstellung setzt «Die Anbetung der Heiligen Drei Könige im Schnee» von Peter Bruegel d.Ä. ins Zentrum: Anhand von Druckgrafiken, Reproduktionen und wissenschaftlicher Forschungsmethoden kann man sich dem Gemälde annähern. Die Gestaltung von Ausstellungs- und Informationsmöbeln orientiert sich an der Innenarchitektur der Villa. Grafik: Neeser + Müller.

 

Foto: st. das

2019
Öffentlicher Raum

Abtei St.Otmarsberg

Missionstrail

 

Gemeinsam mit dem Theologen Daniel Klingenberg und dem Grafiker*innen von TGG wurde auf das Jubiläum der Abtei eine kleine, öffentlich zugängliche Ausstellung entworfen. Die geradlinigen Stelen orientieren sich gestalterisch an lithurgischem Mobiliar.

 

Fotos: Till Forrer

2019
Öffentlicher Raum

Stadt Uster

Fussgänger*innensignaletik

 

Für die GrafikerInnen von TGG wurde ein einfaches, modulares Wegweisersystem für Fussgängerinnen und Velofahrer entwickelt.

 

Foto: Till Forrer

2019
Möbel

Luxus Privatsphäre – Mythos Anonymität

Propstei St.Peterzell

 

Eine in Zusammenarbeit mit der Kuratorin Patricia Holder erarbeitete Bank ist Ausstellungsträger für Soundinstallationen, Essays etc. und eine freudschaftliche Sitzmöglichkeit in einem. Das Möbel fasst die Situation einer Psychologiesitzung skulptural zusammen und gliedert den Ausstellungsraum.

 

Foto: st. das

2019
Ausstellungsarchitektur

Schloss Kyburg (Ritterhaus)

Dauerausstellung 2. Etappe

 

Der zweite Teil der Ausstellung ist üppiger als der erste: Viele interaktive Elemente und raumbildende Ausstellungselemente vermitteln die lokale Herrschaftsgeschichte. Elemente wie «Gucker in die Vergangenheit» und archäologische Fenster werden aus dem ersten Teil übernommen. Hier nimmt sich das Mobiliar weniger zurück und leuchtet in einem schimmernden Blau – die Objekte liegen auf einer Betonoberfläche. Die Beleuchtung wurde speziell für die Kyburg in Zusammenarbeit mit Mettler + Partner entwickelt. Die grafischen Elemente stammen von TGG.

 

Fo­to: Mi­cha­el Bo­den­mann, st. das

2018
Öffentlicher Raum

Stiftsbezirk St.Gallen

Die neue Fussgängersignaletik im St.Galler Stiftsbezirk hält sich formal zurück, besticht aber aus der Nähe mit handwerklichen Details konzeptionellen Details. Das Kernstück ist ein Bronzeguss des Areals, der gemeinsam mit der Modellbauerin Beatrice Brocker und der Kunstgiesserei St.Gallen entwickelt und umgesetzt wurde. Projektleitung und Grafik: TGG.

 

Foto: Till Forrer, st. das

2018
Möbel

Boden machen

Tisch für den Kunstschaffenden Christian Hörler

 

Hörler formte eine 200 x 300 cm grosse Druckplatte aus einem Lehm-Sand-Zement-Gemisch. Beide Seiten mit unterschiedlicher Struktur färbte er blau ein und machte Papierabzüge dieser Oberflächen. Die Drucke hängen in Eiche gerahmt im Eingangsbereich des Haus 39 des Kantonsspitals St.Gallen. Je eine Hälfte der Druckplatte wurde zur Tischplatte. Das einem Werktisch nachempfundene Gestell in zwei Höhen hält das hohe Gewicht und schützt die Kanten. Und wenn man es weiss, kann man von unten durch «Fenster» die jeweils nicht sichtbare Oberfläche anschauen.

 

Foto: Sebastian Stadler, st. das (Modelle)

2018
Möbel

Arbeitstisch Alza

In Zu­sam­men­ar­beit mit Ueli Frischnkecht und der Tischlerei Mohr in An­dels­buch: Der hö­hen­ver­stell­ba­re Holz­tisch reiht sich zwi­schen dem ein­fa­chen Bock und der kom­pli­zier­ten Gas­fe­der ein. Für das Büro da­heim und aus­wärts – oder für die Kü­che. Eine Kur­bel zieht die Ar­beits­flä­che stu­fen­los nach oben und gibt eine zwei­te Flä­che frei: Ka­bel, Strom­schie­nen, Ad­ap­ter und an­de­res Zu­be­hör wer­den hier gut er­reich­bar und ge­ord­net ver­staut. Zu­dem fin­den hier Pa­pe­te­rie-Ar­ti­kel für die täg­li­che Ar­beit ih­ren Platz. Dieses Projekt lässt uns noch nicht ganz in Ruhe, es wird uns weiter beschäftigen …

 

Anerkennung Handwerk+Form 2018, Werkraum Bregenzerwald
 

2018
Ausstellungsarchitektur

Walter Steiner

Kul­tur­raum 4×4 Lich­tenteig

 

Die Aus­stel­lung über den Ski­flie­ger Wal­ter Stei­ner be­ginnt im März und en­det Mit­te Mai: Die Schnee­fall­gren­ze wan­dert ras­sig nach oben. Ein eben­falls grü­ner Strei­fen schafft den Über­gang zwi­schen drei weis­sen Mo­du­len und ei­nem mar­mo­rier­ten grü­nen Lin­ole­um­bo­den. Die Bän­ke und denk­mal­ge­schütz­ten Wän­de des klei­nen War­te­raums blei­ben frei, um Fil­me zu schau­en, aus­zu­ru­hen, zu war­ten. Die drei The­men­mo­du­le sind abs­trakt und neh­men skulp­tu­ral die The­men «Flie­gen und Träu­men», «Schan­zen und Chan­cen», «Re­spekt und Res­sour­cen» und «Rück­zug, War­ten, Ein­kehr» auf. Sie ge­hen durch Far­be und dif­fi­zi­les Ma­te­ri­al auf Dis­tanz, be­to­nen das Tä­fer – und trotz­dem: Mehr als eine Be­su­cher_in war der An­nah­me, das hohe Schan­zen-Mö­bel ge­hö­re fix zum Raum. Die Kunst­wer­ke von Rolf Graf, Lutz & Gig­gis­berg, Ro­man Si­gner, Geor­gia Vian und Bir­git Wid­mer sind an den Wän­den plat­ziert. Im Aus­sen­raum sind Ar­bei­ten von Yves Mett­ler, Eli­sa­beth Nem­bri­ni und Rea Bränd­le zu fin­den. In Zu­sam­men­ar­beit mit Ur­su­la Bad­rutt (Kon­zep­ti­on/​In­halt, Tex­te, Pro­jekt­lei­tung), Pa­tri­cia Hol­der (Mit­ar­beit In­halt und Ver­an­stal­tun­gen, Kor­rek­to­rat), Mi­cha­el Schoch (Gra­fik), Chris­ti­an Hör­ler (Farb­ver­lauf), Adri­an Eber­hard/​Mar­cel Koch (Auf­bau) und Wal­ter Stei­ner

 

Fo­to: Mi­cha­el Schoch

2017
Konzept

Flaggen Zeigen

Kunst Hal­le Sankt Gal­len

 

Mit­ar­beit an der kol­la­bo­ra­ti­ven Flag­gen-Se­rie für die Er­freu­li­che Uni­ver­si­tät Pa­lace plus Aus­stel­lung:

 

Was ja die we­nigs­ten wis­sen: Das Pa­lace hat mitt­ler­wei­le so et­was wie eine Kunst­samm­lung. Vier auf drei Me­ter gross sind die zehn Hel­gen. Ge­druckt auf eine Bla­che hängt je­weils diens­tags in der Er­freu­li­chen Uni­ver­si­tät zwi­schen den Vor­tra­gen­den und dem gol­dig-sam­te­nen Vor­hang eine Ar­beit von Kunst­schaf­fen­den, die dem Pa­lace und der Er­freu­li­chen Uni in­halt­lich und teils auch freund­schaft­lich ver­bun­den sind. Alle zwei Se­mes­ter wird das Su­jet im Herbst aus­ge­tauscht. Ge­star­tet wur­de die Se­rie 2006 mit An­dré But­zer und ging letz­tes Jahr mit Jac­que­line De Jong ins Ju­bi­lä­ums­jahr – und in die vor­läu­fi­ge Ver­schnauf­pau­se. Da­zwi­schen acht wei­te­re klang­vol­le Na­men: Mi­chae­la Mé­li­an, Pe­ter Kamm, Jut­ta Koe­ther, Al­bert Oeh­len, Ro­ber­to Ohrt, Andy Hope 1930, Klau­dia Schif­fer­le und Co­si­ma von Bo­nin! Das passt al­les gut, denn – und jetzt ist der Bra­ten un­wei­ger­lich zu rie­chen – der Name der theo­re­ti­schen Pa­la­ce­rei­he greift auf Mar­tin Kip­pen­ber­gers «Er­freu­li­che Klas­se» zu­rück. Es freut uns sehr, dass die Kunst Hal­le Sankt Gal­len den zehn Ban­nern und der Er­freu­li­chen Uni­ver­si­tät zum Ju­bi­lä­um für zwei Wo­chen das Gast­recht ge­währt!

 

Foto: Mi­cha­el Bo­den­mann

2017
Ausstellungsarchitektur

Tu was du willst

Ap­pen­zel­ler Volks­kun­de-Mu­se­um Stein

 

Der Grund­riss ei­nes He­xa­gramms hat we­ni­ger den Zweck, die Aus­stel­lung sym­bo­lisch auf­zu­la­den, son­dern soll viel­mehr die vier Haupt- und 11 Un­ter­the­men glie­dern: Das eine Drei­eck ist ein Tep­pich, das an­de­re ein auf run­den Säu­len ru­hen­des «Re­gal», des­sen Struk­tur Durch­sich­ten in an­de­re The­men­be­rei­che, in den Stei­ner­ner Kon­text und Be­zü­ge zu­lässt. Das gros­se Mö­bel (ca. 250 Ob­jek­te ha­ben Platz) nimmt for­mal Be­zug auf den post­mo­der­nen Mu­se­ums­bau und schafft eine ei­ge­ne kon­zen­trier­te At­mo­sphä­re. Die Ob­jek­te wer­den, wie in ei­ner ehr­wür­di­gen Bi­blio­thek, mit­tels grob­ma­schi­ger Git­ter ge­schützt. In Zu­sam­men­ar­beit mit Ina Bösch (In­halt) und Mi­cha­el Schoch (Gra­fik).

 

Foto: Michael Schoch

2017
Ausstellungsarchitektur

Wildpark Peter und Paul

Ein neu­er Platz er­zählt spie­le­risch die Ge­schich­te des 125-jäh­ri­gen Wild­parks Pe­ter und Paul. Der klei­ne Kunst­fel­sen ver­weist auf die im Hin­ter­grund sicht­ba­re Ar­beit des Zür­cher Bild­hau­ers Urs Eg­gen­schwy­ler und die Klet­ter­küns­te der Stein­bö­cke. Mit der Kü­ge­li­bahn wird dem Kitz­raub in Ita­li­en Schritt für Schritt nach­ge­gan­gen. Und zwei be­klet­ter­ba­re Trans­port­kis­ten ha­ben das Aus­wil­dern der Tie­re zum The­ma.

 

Foto: Toni Bür­gin

2017
Ausstellungsarchitektur

Ortsmuseum Schänis

Dauerausstellung

 

Zusammenarbeit mit der Grafikagentur Fritz.

 

Foto: z. V.

2017
Ausstellungsarchitektur

Fast Fashion

Textilmuseum St.Gallen

 

Die Son­der­aus­stel­lung wirft ei­nen schmerz­haf­ten Blick auf die Mo­de­ko­nusm-Welt auf der ei­nen und die Pro­duk­ti­ons­rea­li­tät auf der an­de­ren Sei­te. Der In­halt wur­de vom Ge­wer­be­mu­se­um Ham­burg er­ar­bei­tet und von Urus­la Kar­ba­cher mo­di­fi­ziert. Die ursprüngliche Ge­stal­tung stammt vom Stu­dio Ex­pe­ri­men­tel­les De­sign der Hoch­schu­le für Bil­den­de Küns­te Ham­burg und der Ko­ope­ra­ti­ve für Dar­stel­lungs­po­li­tik. Das Pu­bli­kum geht den Weg der Mode: Mit­tels sche­ma­tisch dar­ge­stell­tem Lauf­steg, Fo­to­stu­dio, Pla­kat­wand, Schau­fens­ter und Shop wur­den die The­men ge­glie­dert. Wir – Mi­cha­el Schoch bei der Aus­stel­lungs­gra­fik – ha­ben die Aus­stel­lung den Vor­aus­set­zun­gen im St.Galler Textilmuseum an­ge­passt, wo es räum­lich und fi­nan­zi­ell not­wen­dig war, um­ge­stal­tet. Dazu kommt eine drei­di­men­sio­na­le In­stal­la­ti­on mit Wit­zen von Rue­di Wid­mer. Wir be­treu­ten auch die Pro­duk­ti­on und den Auf­bau.

 

Foto: Jürg Zür­cher

2017
Ausstellungsarchitektur

Schloss Kyburg (Grafenhaus)

Dauerausstellung 1. Etappe

 

Die Mu­se­ums­lei­tung hat sich zum mu­ti­gen Schritt ent­schie­den, die teils au­then­ti­schen, teils du­pli­zier­ten Ein­rich­tungs- und Wohn­ge­gen­stän­de aus dem Gra­fen­haus zu räu­men und die Räu­me zum Prot­ago­nis­ten zu ma­chen. Der ers­te Teil der neu­en Dau­er­aus­stel­lung wird «ky­bur­gi­ger», die Räu­me be­gin­nen zu wir­ken, De­tails wer­den wie­der sicht­bar. An­hand zahl­rei­cher Mo­del­le, ar­chäo­lo­gi­scher Fens­ter und Ver­tie­fun­gen wird die Bau­ge­schich­te der Ky­burg ver­mit­telt. Das Aus­stel­lungs­mo­bi­li­ar nimmt sich eben­falls zu­rück. Die Beleuchtung wurde speziell für die Kyburg in Zusammenarbeit mit Mettler + Partner entwickelt. Die grafischen Elemente stammen von TGG.

 

Fo­to: Mi­cha­el Bo­den­mann

2017
Öffentlicher Raum

Schloss Kyburg

Signaletik

 

In Zusammenarbeit mit TGG.

2017
Öffentlicher Raum

Schloss Kyburg (Spielplatz)

Gemeinsam mit der Museumsleitung und dem Holzbildhauer Dominik Hollenstein wird eine tierische Schlossszene entwickelt.

2016
Ausstellungsarchitektur

Allerlei ums Ei

Naturmuseum St.Gallen

 

Gestaltung einer filigranen Möblierung und eines neuen Geheges für die traditionelle Osterausstellung im Naturmuseum St.Gallen. Die Filz-Auflageflächen bieten den Artefakten eine sanfte Unterlage. Die schräg ausgestellten zahlreichen Beine erinnern an ein Vogelnest.  In Zusammenarbeit mit TGG.

 

Foto: Michael Bodenmann

2016
Ausstellungsarchitektur

Naturmuseum St.Gallen

Dauerausstellung

 

Im Neubau werden sieben Themen atmosphärisch unterschiedlich, aber gestalterisch verwandt vermittelt. Abstrakte Bäume und eine weniger abstrakte Höhle stehen für den Lebensraum des Bären. Eine Sockelandschaft und ein Wandbild fassen das grosse Landschaftsrelief. Ein langes, geschichtetes Podest erzählt die Geschichte der Welt und das Schicksal der Dinosaurier. Eine verspielt-labyrinthische Höhlenlandschaft beheimatet die Schätze dieser Erde. Die Bionik wird einem Atelierlabor verhandelt und die endlichen Ressourcen werden in einem Shop feilgeboten. Letztere beiden Räumen sollen sich wandeln und Aktualitäten abbilden. Insgesamt sollen Inhalt und Objekt den kleinen Besucherinnen auf Augenhöhe und möglichst ohne Einschränkungen begegnen. Die grafischen Elemente wurden zusammen mit Bivgafik entwickelt.

 

Foto: Michael Bodenmann, st. das

2016
Ausstellungsarchitektur

Sprache der Götter

Sprache der Götter

 

Dar­auf auf­merk­sam ge­macht, ist die Dich­te und Qua­li­tät grie­chi­scher, meist in Stein ge­haue­ner My­then­fi­gu­ren frap­pant im St.Gal­ler Stadt­bild. Cle­mens Mül­ler hat dazu ein Fo­to­büch­lein her­aus­ge­ge­ben und zu al­len Fi­gu­ren lie­be­voll-wit­zi­ge Tex­te ge­schrie­ben. Die Aus­stel­lung zum Buch stellt die Fi­gu­ren vor und ver­linkt die­ses Ka­pi­tel der St.Gal­ler Ar­chi­tek­tur­ge­schich­te mit dem tol­len Buch­be­stand der Kan­tons­bi­blio­thek Va­dia­na. Die Aus­stel­lungs­ge­stal­tung fo­kus­siert aufs Ma­te­ri­al und soll zu­dem zum Her­um­wan­deln und Be­we­gen ani­mie­ren, am liebs­ten mit hin­ter dem Rü­cken ver­schränk­ten Hän­den. Die Göt­ter wer­den auf Säu­len, die Fa­bel­we­sen im La­by­rinth und die Mu­sen auf zwei Frie­sen the­ma­ti­siert. Die Gra­fik ist von Mi­chi Schoch.

 

Foto: st. das

2016
Öffentlicher Raum

Hallenbad Uster

Auf dem von den Architekten eingesetzten Plättlimass aufgebaut: Hänge-, Stech- und Wechselschilder nehmen Mass und Materialiät auf. Für die GrafikerInen von TGG entwickelt.

2016
Möbel

Ausgezeichnet

Kulturraum Kanton St.Gallen

 

Tisch und Ka­bi­nett für die Aus­stel­lung «Aus­ge­zeich­net! Werk­bei­trä­ge Kan­ton St.Gal­len». In Zu­sam­men­ar­beit mit Ueli Frisch­knecht. Der Tisch er­wei­tert die Mit­tel­hol­zer-Bän­ke zum kom­plet­ten Set. Plus ku­ra­to­ri­sche Mit­ar­beit.

 

Foto: Jiří Makovec

2016
Konzept

Buch und Literatur Ost+

Basierend auf einem Konzept der Schriftstellerin Dorothee Elmiger und des Kulturvermittlers Johannes Stieger werden in der vier Jahre dauernden Pilotphase (2017-2020) Projekte gefördert, die ausgehend von einem bestehenden Werk die disziplinübergreifende Zusammenarbeit und konstruktive Auseinandersetzung suchen:  zwischen Autorinnen und Autoren, Übersetzenden, Verlagen, Bibliotheken, Literaturhäusern und –veranstaltenden, Vermittelnden und dem Publikum.  Interessante Texte bzw. Bücher finden so (wieder) ihren Weg zu den Leserinnen und Lesern. Das Pilot-Förderprogramm für die Literatur und das Buch ist als offener Prozess angelegt, der die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteurinnen und Akteure im Buchwesen und der Literaturlandschaft in der Ostschweiz und Liechtenstein unterstützen will.

 

http://buchundliteraturostplus.ch

2015
Möbel

Dokustation Heimspiel

Heimspiel 2015 – Nextex St.Gallen

 

Sicht­bar und gleich­be­rech­tigt rei­hen sich die Co­ver der gut 450 Ein­ga­ben für die all­drei­jähr­li­che Schau des Ost­schwei­zer Kunst­schaf­fens an­ein­an­der (Aus­stel­lungs­or­te: Kunst Hal­le und Kunst­mu­se­um, St.Gal­len, Kunst­mu­se­um und Kunst­raum Eng­län­der­bau, Va­duz). Die Ho­cker funk­tio­nie­ren wie Bi­blio­thek­strep­pen; sie wer­den ge­räusch­voll durch den Raum ge­scho­ben. Mit­tels der Ho­cker steigt man über zwei Stu­fen in die Höhe zu den Ein­ga­ben und setzt sich auf das Wa­ben­kar­ton­pols­ter, um die Do­kus zu le­sen oder ein Bier zu trin­ken. Es ist kei­ne kon­tem­pla­ti­ve Le­se­stu­be: Durch die Be­we­gun­gen / Ge­räu­sche der Mö­bel und der Le­sen­den ver­än­dert sich der Raum stän­dig. Die per­gol­ar­ti­ge Struk­tur füllt das Nex­tex, lässt aber ge­nug Raum für Ver­an­stal­tun­gen. In Zu­sam­men­ar­beit mit Ueli Frisch­knecht.

 

Foto: Ste­fan Roh­ner

 

2015
Ausstellungsarchitektur

Bienen – Bedrohte Wunderwelt

Museum zu Allerheiligen Schaffhausen

 

Zwei par­al­le­le Aus­stel­lun­gen zur Bie­ne; bei der Wan­der­aus­stel­lung ste­hen die Wild­bie­nen im Zen­trum (Chur), bei der Son­der­aus­stel­lung die Ho­nig­bie­ne und kul­tur­his­to­ri­sche As­pek­te (Schaff­hau­sen). Die bei­den Aus­stel­lun­gen un­ter­schei­den sich for­mal grund­le­gend auf­grund räum­li­cher, in­halt­li­cher und fi­nan­zi­el­ler Vor­aus­set­zun­gen. Sie ha­ben je­doch die­sel­be Ei­gen­schaft, dass die In­hal­te nicht of­fen zum Kon­sum vor ei­nem lie­gen, sie viel­mehr zu­sam­men­ge­sam­melt wer­den, teils gar ge­sucht wer­den müs­sen. In der Chu­rer Wan­der­aus­stel­lung lot­sen ei­nen Öff­nun­gen in den Holz­woll­plat­ten-Mö­bel durch das The­ma. In Schaff­hau­sen wer­den die aus ih­rer ur­sprüng­li­chen Ver­wen­dung ge­lös­ten und ein­fach ma­ni­pu­lier­ten Mu­se­ums­wän­de zur Aus­stel­lungs­ar­chi­tek­tur (mit über 12’200 Be­su­che­rIn­nen ist die Aus­stel­lung in Schaff­hau­sen «die er­folg­reichs­te na­tur­kund­li­che Aus­stel­lung in der Ge­schich­te des Mu­se­ums»). Grafik: TGG.

 

Fotos: Michael Bodenmann

2015
Ausstellungsarchitektur

Modell Mittelholzer

Kul­tur­raum Kan­ton St.Gal­len

 

Eine zu­sam­men mit dem Zim­mer­mann und Ar­chi­tek­ten Ueli Frischknecht aus­ge­ar­bei­te­te Stütz­kon­struk­ti­on hält den In­halt zu­sam­men. Auf Fich­te ge­druck­ter Text und auf Alu­mi­ni­um­ble­che ge­druck­te Fo­tos – Gra­fik von Michael Schoch – er­ge­ben in ei­ner Art drei­di­men­sio­na­ler Pe­ters­bur­ger-Hän­gung aus der Fer­ne ein freund­li­ches Wim­mel­bild. Aus der Nähe ist die Kon­struk­ti­on zwar wei­ter­hin freund­lich, es ver­dich­ten sich aber In­halt (Wol­fi Stei­ger und Kas­par Sur­ber) und De­tails zu drei The­men mit Un­ter­grup­pen. Die Hän­gung er­laubt ein se­lek­ti­ves Her­an­tas­ten an die an Wal­ter Mit­tel­hol­zers Ar­beit ge­kop­pel­ten The­men wie Luft­fo­to­gra­fie, ko­lo­nia­ler Blick und Mas­sen­me­di­en. Eine lo­cke­re La­bor­si­tua­ti­on, die Raum zum Wei­ter­den­ken schaf­fen soll: Die Ta­feln könn­ten um­ge­hängt, ent­fernt und er­wei­tert wer­den, denn das Mo­dell Mit­tel­hol­zer ist noch nicht kom­plett. Die Bil­der über­la­gern sich je nach Blick­win­kel und neh­men in wech­seln­dem Zu­sam­men­hang Be­zug auf­ein­an­der. Es ist eine Aus­la­ge, kei­ne in Stein ge­meis­sel­te Be­haup­tung. Die Wän­de des Kul­tur­raums sind leer, zwi­schen ih­nen und dem Ge­stell grei­fen Ar­bei­ten der Kunst­schaf­fen­den Beni Bi­schof, Ka­rin Ka­rin­na Büh­ler, Axel Heil/​John Isaacs, Ro­man Si­gner und Cos­ta Vece den In­halt auf, er­wei­tern und stüt­zen ihn.

 

Fo­to: Mi­cha­el Bo­den­mann, Staatsarchiv St.Gallen

2015
Ausstellungsarchitektur

Wunderwelt der Bienen

Naturmuseum Chur

 

Zwei par­al­le­le Aus­stel­lun­gen zur Bie­ne; bei der Wan­der­aus­stel­lung ste­hen die Wild­bie­nen im Zen­trum (Chur), bei der Son­der­aus­stel­lung die Ho­nig­bie­ne und kul­tur­his­to­ri­sche As­pek­te (Schaff­hau­sen). Die bei­den Aus­stel­lun­gen un­ter­schei­den sich for­mal grund­le­gend auf­grund räum­li­cher, in­halt­li­cher und fi­nan­zi­el­ler Vor­aus­set­zun­gen. Sie ha­ben je­doch die­sel­be Ei­gen­schaft, dass die In­hal­te nicht of­fen zum Kon­sum vor ei­nem lie­gen, sie viel­mehr zu­sam­men­ge­sam­melt wer­den, teils gar ge­sucht wer­den müs­sen. In der Chu­rer Wan­der­aus­stel­lung lot­sen ei­nen Öff­nun­gen in den Holz­woll­plat­ten-Mö­bel durch das The­ma. In Schaff­hau­sen wer­den die aus ih­rer ur­sprüng­li­chen Ver­wen­dung ge­lös­ten und ein­fach ma­ni­pu­lier­ten Mu­se­ums­wän­de zur Aus­stel­lungs­ar­chi­tek­tur (mit über 12’200 Be­su­che­rIn­nen ist die Aus­stel­lung in Schaff­hau­sen «die er­folg­reichs­te na­tur­kund­li­che Aus­stel­lung in der Ge­schich­te des Mu­se­ums»). In Zusammenarbeit mit den GrafikerInnen von TGG.

2014
Möbel

Treppnhaus Rorschach

Eine ab­ge­win­kel­te Bar glie­dert den ver­win­kel­ten Grund­riss und ar­ran­giert sich schlank ge­schnit­ten mit den Platz­ver­hält­nis­sen.

 

Foto: Ni­k­laus Reich­le

2014
Öffentlicher Raum

Militärkantine St.Gallen

Die Si­gnaletik, zu­sam­men mit Mi­cha­el Schoch er­ar­bei­tet, ist he­te­ro­gen und geht selbst­ver­ständ­lich auf die (ehe­ma­lig) ver­schie­de­nen Nut­zun­gen und Sti­le des Hau­ses ein. Ar­chi­tek­ten: Al­bert Pfeif­fer, Rüsch + Rech­stei­ner, Flu­ry + Fur­rer.

 

Foto: Mi­cha­el Schoch

2013
Ausstellungsarchitektur

Warum Meienberg?

Kul­tur­raum Kan­ton St.Gal­len, Zen­tral­bi­blio­thek Lu­zern, Unito­bler Bern, Bi­blio­thek Uni Fri­bourg, Stadt­ga­le­rie Chur

 

Zu­sam­men mit dem His­to­ri­ker Ste­fan Kel­ler und dem Gra­fi­ker Mi­cha­el Schoch wird zum 20. To­des­tag eine Wan­der­aus­stel­lung kon­zi­piert, die zum (Wie­der-)Le­sen von Ni­k­laus Mei­en­berg an­stif­tet. Das Au­ra­ti­sche und schein­bar Skan­da­lö­se spielt im Ge­gen­satz zu Ma­nu­skrip­ten, Tex­ten und bis an­hin nicht zu­gäng­li­chem Ma­te­ri­al kei­ne gros­se Rol­le. Ein zu­sam­men mit dem Pro­gram­mie­rer Manuel Märklin ent­wi­ckel­tes Dru­cker­sys­tem und die prä­zis-sta­bi­le Mö­blie­rung las­sen ein vom My­thos be­frei­tes Wüh­len zu. Bis zu drei Stun­den am Stück wur­de das Ma­te­ri­al teils stu­diert und frem­de Leu­te dis­ku­tier­ten mit­ein­an­der vor den Dru­ckern über das Werk; das Wich­tigs­te war aber auch im Schnell­durch­lauf fass­bar. Die Talks u.a. mit Do­ro­thee El­mi­ger, Paul Rech­stei­ner und Pe­ter Bich­sel fan­den an Mei­en­bergs Schreib­tisch mit­ten in der Aus­stel­lung statt. Norbert Möslangs Sound­in­stal­la­ti­on und Anna Freis Pla­kat er­wei­tern die Aus­stel­lung.

 

Foto: Sa­mu­el Schalch

 

2013
Möbel

Capsule Coral Bodenmann / Signer

Architekturforum St.Gallen, Kapelle Altdorf

 

Planerische und zeichnerische Arbeit für die beiden Kunstschaffenden Barbara Signer und Michael Bodenmann: Ein nur mit Badeschlappen begehbares Kabinett, das sich auseinander bauen lässt.

 

Foto: Michael Bodenmann

2013
Ausstellungsarchitektur

Gretlers Panoptikum

Kul­tur­raum Kan­ton St.Gal­len

 

Ro­land Gret­lers Pan­op­ti­kum um­fasst un­zäh­li­ge für die Kunst- und So­zi­al­ge­schich­te wich­ti­ge Fo­to­gra­fi­en, Pla­ka­te, Do­ku­men­te und Ob­jek­te. Die Son­der­aus­stel­lung, in­iti­iert und ko­or­di­niert vom Archiv für Frauen-, Geschlechter- und Sozialgeschichte, zeigt viel, aber doch nur ei­nen Bruch­teil: Die la­by­rin­thisch an­ge­leg­te Ar­chi­tek­tur glie­dert den Raum the­ma­tisch und les­bar, lässt aber Frei­hei­ten zur Er­wei­te­rung und Ver­schie­bung der The­men bis zur Er­öff­nung. Grafik: Michael Schoch.

 

Foto: Mi­cha­el Bo­den­mann

2012
Ausstellungsarchitektur

Aussicht auf das Schlachtfeld

Museum Prestegg Altstätten

 

Aus der in oran­ges Licht ge­tauch­ten Samm­lung des His­to­ri­schen Mu­se­ums von Alt­stät­ten leuch­ten für die Son­der­aus­stel­lung aus­ge­wähl­te Ob­jek­te her­aus. Die Ge­stel­le re­fe­ren­zie­ren auf ver­schie­de­ne im Haus vor­han­de­ne Mö­bel und tra­gen die Ta­schen­lam­pen. In Zu­sam­men­ar­beit mit den Gra­fi­ke­rIn­nen Carol Pfenninger und Michael Schoch.

 

Foto: Ro­bert Gan­der

2012
Ausstellungsarchitektur

Grubenmann-Museum

Dauerausstellung im Zeughaus Teufen

 

In­ter­view-Aus­zug aus der «Tüüf­ner Poscht»:
 
«Was erwartet die Besucherinnen und Besucher im neuen Grubenmannmuseum?» – «Kurz ge­sagt wer­den sie in die Welt der Gru­ben­manns mit­ge­nom­men: De­ren Fa­mi­li­en­ge­schich­te, den his­to­ri­schen und geo­gra­fi­schen Kon­text, die ein­drück­li­chen Kon­struk­tio­nen und Bau­ten – und zu­gleich wird an­hand von Plä­nen, Fil­men, Hör­sta­tio­nen, Bil­dern und zahl­rei­chen an­de­ren Ar­te­fak­ten das Zim­mer­manns­hand­werk er­klärt und im­mer wie­der der Bo­gen in die Ge­gen­wart ge­schla­gen. Nebst dem mu­sea­len Teil in der «be­geh­ba­ren Vi­tri­ne» wird auch der künf­ti­gen For­schung Platz ein­ge­räumt; es wird ein Schau­la­ger, eine Bi­blio­thek, Ar­beits­plät­ze, ein klei­nes Kino und Raum für Mu­se­ums­päd­ago­gik ge­ben: Im Dach­ge­schoss wird also auch ge­forscht, dis­ku­tiert und mit Kleinst-Aus­stel­lun­gen kann der Fo­kus wech­selnd auf De­tails ge­rich­tet wer­den. Mit dem Bau­kör­per wer­den für dies al­les Zo­nen ge­schaf­fen. Das Pu­bli­kum wird aber auch sel­ber Teil der Aus­stel­lung, in dem es eine Art Büh­ne be­tritt, hin­ter Wän­den ver­schwin­det und wie­der her­vor­kommt. Durch die Leicht­bau­plat­ten und die Kunst­fer­tig­keit der Hand­wer­ker wird der In­halt der Aus­stel­lung auch in der Ar­chi­tek­tur (be-)greif­bar. Und nicht zu­letzt wird durch per­fek­te Ober­flä­chen und prä­zi­se Durch­drin­gun­gen die Ein­zig­ar­tig­keit des Dach­sto­ckes her­vor­ge­ho­ben.»

 

Grafik: TGG

Foto: Christian Schwager

 

 

2011
Öffentlicher Raum

Stadt St.Gallen

Fussgänger*innen-Signaletik Stadt St.Gallen

 

In enger Zusammenarbeit mit der Stadt und TGG entwickelten wir eine reduziertes Stelensystem, das formal und konstruktiv die Zeit überdauern soll.

2011
Öffentlicher Raum

Wildpark Peter und Paul

Signaletik

 

In Zusammenarbeit mit TGG ist ein robustes System entstanden, dass immer wieder erweitert wird.

 

Foto: st. das

2009
Ausstellungsarchitektur

Sicherer, schöner, schneller

Textilien im Sport

Textilmusuem St.Gallen

 

Die stete Leistungssteigerung wird in der Entwicklung von High-Tech-Textilien deutlich sichtbar. Von Sissis Reitkleid bis zum Wingsuit machen historische und zeitgenössische Kleidungsstücke und Textilfragmente diesen Leistungsdruck erleb- und sichtbar. In Zusammenarbeit mit dem Grafikbüro TGG.

 

Foto: z. V.

2006
Möbel

Palace St.Gallen

Eine lan­ge Bar, die in zwei Rich­tun­gen funk­tio­niert; zum ei­nen Rich­tung Bar­kee­pe­rIn und zum an­de­ren, mit den Rü­cken an­ge­lehnt, zur Palace-Büh­ne. Sie fügt sich als Bin­de­glied und nicht als raum­tren­nen­des Mö­bel in Mo­ritz «Mo­ses» Hau­sers Haus aus dem Jahr 1924 ein. Zu­sam­men­ar­beit mit Ron­nie Am­bau­en.

 

Foto: Mi­cha­el Bo­den­mann

2006
Ausstellungsarchitektur

Zurückgeholt?!

Naturmusuem St.Gallen

 

Die Sonderausstellung geht den Fragen nach, warum die Wiederansiedlung einiger Arten gut klappt und bei andern nur sehr zögerlich. Die Möbelstruktur nimmt die Topografie der Lebensräume von Fischotter, Luchs, Steinbock und Bartgeier auf. Die Tiere wurden speziell präpariert: Der junge Steinbock schaut zum Muttertier auf, der Luchs schleicht über das Möbel. In Zusammenarbeit mit dem Grafikbüro TGG.

 

Foto: z. V.

2006
Ausstellungsarchitektur

Naturmuseum Thurgau

Dauerausstellung und Foyer

 

Im Jahr 2006 wurde die letzte Etappe der neuen Dauerausstellung beendet. Auf drei Stockwerken wird die naturhistorische Geschickte des Thurgaus mit subtilen Einbauten und grossen Fotografien vermittelt. Der historischen Bausubstanz wird der notwendige Raum zugestanden. In Zusammenarbeit mit TGG und Lichtraum. 2010 wird das neue Foyer eröffnet.

2005
Ausstellungsarchitektur

Baumeister Biber

Wanderausstellung der Naturmuseen Thuragau und Olten

 

Die OSB-Platten verweisen auf den Beruf des Bibers. Die Module sind auf einen möglichst reibungslosen Transport und Aufbau ausgelegt: In die trapezförmige Aussparung lässt sich ein Wagen schieben. Schlussendlich war diese Ausstellung über zwölf Jahre in der Schweiz und im nahen Ausland unterwegs und kommt so an die Lebensdauer (und Publikumszahlen) einer Dauerausstellung heran. In Zusammenarbeit mit dem Grafikbüro TGG.

 

Foto: z. V.